Schiffswracks am Falkensteiner Ufer

1975 sank das Binnenschiff „Uwe“, bei schlechter Sicht, nach einer Kollision mit dem Frachter „Wiedau“, vor dem damaligen Anleger Wittenbergen am Falkensteiner Ufer. 

Schiffswrack "Uwe" am Falkensteiner Ufer bei Hamburg
Schiffswrack „Uwe“ am Falkensteiner Ufer bei Hamburg

Gleich neben dem Binnenschiff „Uwe“ liegen die Überreste des finnischen Motorseglers „Polstjernan“.  Das Schiff war ein Dreimastschoner oder, wie auch zu lesen ist, eine Viermastbark. 1926 geriet die „Polstjernan“, bei ihrer Fahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal auf dem Weg nach England, in Brand und wurde an den Strand geschleppt. Seitdem dient das Wrack als Wellenbrecher. 

Schiffswrack der "Polstjernan" am Falkensteiner Ufer bei Hamburg
Schiffswrack der „Polstjernan“ am Falkensteiner Ufer bei Hamburg

Auf dem Titelfoto sieht man das Dampfschiff „Schaarhörn“, welches 1908 in Hamburg gebaut wurde, bei der Vorbeifahrt am Wrack der Uwe. Die „Schaarhörn“ wurde 1993 als erstes Schiff in die Hamburger Denkmalliste aufgenommen.

Ursprünglich als Vermessungsschiff geplant, wurde die „Scharhörn“ dann jedoch ein luxuriöser Dampfer mit, für die damalige Zeit, modernster Technik. Man Munkelte, dass es nur dazu dienen sollte Kaiser Wilhelm II. durch den Hamburger Hafen zu fahren. Ob der Kaiser das Schiff je genutzt hat, ist nicht wirklich geklärt. So nahm die „Schaarhörn“ dann doch ihren Dienst als Vermessungsschiff in der  Elbmündung auf, bis sie in den siebziger Jahren nach England verkauft wurde. 1990 wurde das, mittlerweile in sehr schlechtem Zustand befindliche, Schiff zurückgekauft und 5 Jahre lang restauriert. Seit ihrer Fertigstellung 1995 dampft die „Schaarhörn“ mit ihren Traditionsfahrten wieder durch den Hamburger Hafen und die Elbe.

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